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Unsere Abenteuer

29. Apr - Hinter eisernen Türen

Nachdem wir die schrecklichen Pilzwesen erschlagen hatten und ihre Bruthöhle gesäubert hatten. Konnten wir uns dem riesigen Eisentor widmen welches mit einem Eisernen Rad verschlossen war. Trotz der Überwucherung durch allerlei Unterweltbotanik lies sich das Tor recht einfach öffnen, und ein widerlicher Gestank schlug uns entgegen. Also, noch viel schlimmerer Gestank als hier schon sowieso in den Höhlen herrscht… irgendwie nach Verwesenden Körpern von an schrecklichen Krankheiten verendeten Tieren …

Der Raum jedoch war unspektakulär – leer bis auf einen Tisch und einige Umhänge an einer Garderobe, ein Gang sowie eine Tür die aus ihm hinaus führen. Dann Geräusche in dem Bereich… und als Samael vermerkte das die Tür von innen nicht geöffnet werden könne, also was auch immer hier verschlossen war wohl absichtlich eingeschlossen wurde, war es schon zu spät! Schreckliche Unholde, mit dem durchscheinenden Fleisch von Quallen und darunter liegenden, dicken, blau pulsierenden Venen, stürzten auf uns. Sie schwangen grausige, seltsam anmutende jedoch sehr effektive Waffen und ihre Körper waren in mit Goldmedallien geschmückten Lederriemen gehüllt. Ihre Fratzen konnten wir durch diese Ledergürtel glücklicherweise ebenfalls nur teilweise sehen – aber ihre großen Reißzähne und ihre langen, derben Zungen waren schlimm genug. Wahrhaftig Höllische Kreaturen diese Unholde, und sie riefen dass das Tor offen sei und der Sendbote des Niedergangs frei gelassen werden sollte um die Pestilenz über die Welt zu bringen.

Und dann erschien er auch schon – ein grausiges Geschöpf! Groß wie ein Oger aber ein ausgemergelter, von schwärenden Wunden übersäter Leib in dem die Maden hausen und auf dem die Leichenfliegen krabbeln. Der vom Verwesungsgas aufgedunsene Wanst verströmte einen dichten, uns einhüllenden Pesthauch und an den Schultern traten die glanzlos befiederten Flügel eines Leichenfleddernden Vogels hervor. In seinen langen, krallenbewehrten Händen trug er einen Bogen aus Leichenteilen und zwischen seinen Schwingenbewehrten Schultern Saß der Schädel eines schon lange verendeten, und von einer unheiligen Sonne Ausgebleichten Pferdes. Seinem boshaften Geist beugte sich der Pesthauch und verdichtete sich zu infizierenden Pfeilen, welche er mit todbringender Genauigkeit und Geschwindigkeit auf die Abenteurer abfeuerte. Doch damit nicht genug – auch hob er die Schwingen und ein ganzer Schwarm an aufgedunsenen, mit scharfen Flügeln bewehrte Aasfliegen umtosten uns und schnitten uns das Fleisch vom Leib. Zudem konnten die Waffen der Abenteurer dem Monster nichts anhaben; und selbst ich kam erst dann durch seine unheilig feste Haut, als ich alle heiligen Kräfte anrief welche ich aufbieten kann. Ein schrecklicher Kampf… ich konnte mir nicht erlauben zu zweifeln, aber ich muss einräumen das es ein knapper Sieg war! Braghardt nutze den mächtigen Zauberstab welchen wir fanden um die Geschosse zu wirken welche unfehlbar den Feind treffen; Venla hieb und Schnitt, Samaels und Darrows feste Fäuste vermochten nichts auszurichten auch wenn sie schrecklich inmitten der anderen Unholde wüteten aber sogar die todbringenden Pfeile von Fahrdt blieben nahezu wirkungslos gegen diesen Dämon. Als der Pestbote bemerkte das nur meine Waffe und die Magischen Geschosse von Braghardt ihm gefährlich werden konnten versuchte er mich mit einem mächtigen Todeszauber direkt auszuschalten… was ihm auch beinah gelang. Nur meiner zähen natur verdanke ich dass ich nicht sofort starb – aber an ein Weiterkämpfen war nicht wirklich zu denken. Dem Tod nahe verlieh ich Venla’s Klinge die Fähigkeit sein Fleisch zu schneiden und in der tat… kurz bevor der Pestbote sich auf seinen unheiligen schwingen in die weiten Höhlen absetzen konnte, erschlug ihn Venla mit ihrem todbringenden Ranseur. Welch ein epischer Kampf… ich bin so froh solch tapfere Recken um mich zu wissen denn dieses Monster frei in der Welt wäre wahrlich ein schlimmes Schicksal für alles was lebt.

Nachdem wir unsere übelsten Verletzungen versorgt hatten, einige der wirklich schlimmen Krankheiten konnten wir natürlich nicht direkt versorgen, machten wir uns auf den Komplex zu erkunden. Dies scheint ein Tempel von der bösen Urgatoa zu sein; der Herrin über Pestilenz, Untote Bösartigkeiten und Gier zu sein. Labore welche wohl der Zucht neuer todbringender Erreger dienten lagen hier sowie ein Tempel mit einem prachtvollen Wandteppich welcher sie umgeben von ihren Dienern zeigt. Wie auch schon das Bildnis von Bran Mak Morn, die ganze Rückwand eines großen Raumes zierend, verbarg der Teppich einen Geheimgang welcher in einen Verborgenen Raum mit einigen Waffen und Rüstungen führte sowie zu einer eisernen Wendeltreppe in einen Schacht nach oben. Oben war eine verschlossene eiserne Luke und Darrow war sich sicher dahinter Bewegungen zu hören… also ließen wir ab davon und kehrten diesem verderbten Komplex den Rücken.

Wir erforschten die verworrenen natürlichen Höhlen weiter und fanden verfallene Werkzeuge und eingestürzte Tunnel welche auf einen lang eingestellten Betrieb als Silbermine hinwiesen. Auch einen Schrein zu Ehren Torags fanden wir welcher wunderschön in einer stillen, natürlichen Höhle errichtet war in welcher die Silberflöze wie schimmernde Marmorierungen zutage traten. Jedoch kehrten wir auch diesem den Rücken und alsbald warf der schein unserer Leuchten lange Schatten aus den verwirrenden Tunneln in eine riesige Kaverne… dummerweise hatten die hiesigen Bewohner sich wohl eher auf feindlichen Besuch eingestellt da Venla und Darrow, ob ihrer Dunkelsicht immer vorweg gehend, eine Simple aber gefährliche Schwingende Baumstamm falle auslösten…

(Autor: Ultia)


...da schwang dieser riesige stachelbespickte Pilzstamm auf Darrow und Venla zu und mir blieb die Luft weg, gleich...gleich...werden sie getroffen.

Ich weiß nicht genau, was dann geschah. Ich vermute, daß Darrow wieder einen von seinen Kipunkten ausgab um das Unheil abzuwehren, denn der Pilzstamm stand am ausgestreckten Arm von Darrow still. Ich glaub ich hab Venla noch nie so überrascht glücklich gesehen.


Wo eine so miese Falle ist, geht es bestimmt nicht besser weiter. Linke Hand sahen wir im Lichtschein eine zusammen getragene Barriere und ein Stück weiter ein crudes Tor. Angriff ging es mir durch den Kopf und Ultia schien meiner Meinung zu sein: Wenn wir da durch wollen sollten wir es direkt machen.

Also schlug ich auf das Tor ein, ebenso Venla und Ultia. Ein Horn erschallte und wir wurden von innen mit Flammentöpfen beworfen. Unsere Mönche erkletterten die Barriere und Samael öffnete uns von innen das ach so crude und doch seht standhafte Tor. Die Wesen die sich uns entgegen warfen waren-häßlich. Humanoide Wesen aus 3 oder 4 verschienen Arten von Tieren, Humanoiden...stellt euch ein Wolfsbein und ein Ziegenbein vor, welche aus einem Zwergenleib wachsen, daran ein Hummer- und ein Orkarm. Der Kopf ist eine Mischung aus Ziege und Ork. Jedes dieser Wesen schien keinerlei Ähnlichkeit mit dem Wesen neben sich zu haben. Jedes war so Individuell wie ein Teil einer zerbrochenen Vase. Mit knurren und fauchen, blöcken und schnaufen, mit Keulen und Krallen gingen 14 dieser Wesen auf uns los. Als sich der Kampf langsam zu unseren Gunsten abzeichnete schossen 3 Flatterdinger von oben auf uns herab. Sie hatten 2 Arme und konnten mit ihren Krummsäbeln gut umgehen. Sie flogen auf Adlerschwingen und hatten den Hinterleib einer Raubkatze und den Oberkörper einer Frau. Zumindest verstanden wir ihre Worte.

„Ihr habt die Mongralmans getötet“ riefen sie auf zwergisch.

„Welche Mongralmans?“ rief ich zurück. „Hab noch nie von denen gehört.“

Mit der letzten Kraft unserer Arme erschlugen wir die Flatterdinger, gerade rechtzeitig um zu bemerken, daß in der Ferne sich weitere dieser häßlichen Wesen zusammenrotteten, aber!!! es waren auch kleine dabei, also ein Lichtblick-vielleicht. Wie genau wir es schafften, daß zumindest einer dieser Wesen gebrochen zwergisch mit uns sprach, ist mir in meinem Kampfrausch entfallen. Aber ich konnte ihn verstehen und jetzt wissen wir auch, wer die Mongralmans sind, nämlich diese Wesen. Übrig sind nur ein paar Alte, Frauen und Kinder. Das Tör hat ganz schön gelitten und sollte sie gegen die Morlochs schützen. Die Flatterdinger waren Mapheths, freiheitsliebende Wesen, die die Schwachen beschützen, laut Ultia, die sah nicht so glücklich aus.

Nicht so toll gelaufen, ja. Aber bisher haben wir keinen netten hier unten getroffen. Den Heinrich haben wir nur nicht angegriffen, weil der so groß und gefährlich wirkte und uns gleich anbrüllte, was uns denn einfiele so da reinzuplatzen. Vielleicht sollte ich mich mehr an meine gute Kinderstube zurück erinnern, aber hier unten ist es teilweise echt nicht einfach: Hexen, Caosviecher, verlaufenen Leichen, Spinnen. Damit kann man nicht reden.


Wir zogen uns nach einiger Diskusion (Rückzug von den Mongralmans oder bleiben bei den Mongralmans) in den Gang vorm Toraktempel zurück. Samael entdeckte da eine Geheimtür, die wir nach einer Rast wahrscheinlich näher in Augenschein nehmen werden.

In der Nacht blieb alles soweit ruhig, nur haben wir Trommelschlag vor und hinter uns, die Morlochs sind ganz in der Nähe. Wenn es blöd lief, haben sie die Mongralmans überrannt. Ich hoffe auf des Beste, aber wir wagen uns jetzt in den Geheimgang vor.


Wir folgen den Geheimgang und treffen auf Gänge und auf Türen, alles so wir bisher auch. In einem Gang rennt eine humanoide Widderkreatur aus uns los und bleibt an der Wand mit einem seiner Widderhörner hängen. Ein zweiter kommt hinzu und ruft über Portale 2 dieser Kreaturen und wiederum einer von denen ruft selbst auch noch 2 herbei. Da standen wir nun 6 Widdern gegenüber und erwehrten uns unserer Haut. Bevor der letzte viel rief er: „Brüder hier gibt es Seelen.“ Unangenehmer Weise verschwanden die Körper, nachdem sie tot waren und ließen nur ihre Hellebarden zurück. Hinter einer Tür vernahmen wir schnauben, wie von diesen Widdern, diese öffneten wir erst mal nicht und fanden hinter anderen Türen eine Werkstatt und Schlafzimmer. Alles heruntergekommen, alt, unbrauchbar.

Später fanden wir einen schön bemalten Gang, der uns zu einem Gong führte. Wir mußten Milching Fey davon abhalten den Gong zu schlagen. Und eine solide große Holztür, mit einem Sichtschlitz drin. Da wir ja aus unseren Fehlern lernen erlaubten wir Milching Fey den Gong zu schlangen, was sie auch mit ihren Kopf tat. Warum sie den Kopf nahm, kann ich nicht sagen, aber es reichte.

Hinter der Tür trafen wir auf einen 3,5m großen Mann mit viiiiel Charisma. Ja seine Beine sind recht ansehnlich und wir brauchen ein Tuch, um Milching den Mund hin und wieder abzuwischen, der vor Staunen und Bewunderung offen steht und ihr wisst, sie hat eine sehr großen Mund, da kommt viel...ähm zurück zu Goliath. Ja wir haben ihn gefunden. Er ist sehr nett und kennt Glenkilli. Er ist schon lange nicht mehr oben gewesen und ist, wie soll es anders sein, auch einer vom Alten Volk, aber kein Forschender. Ich fasse unsere Informationen hier zusammen:


Bandmark Moan besitzt 2 große mag. Dinge: 1.Almanach der Erinnerung und der Stab der Seelen. Beides wird er nicht einfach so herausgeben. Wir müssen mit ihm kämpfen. Wir können seinen Körper schwächen, werden ihn aber nie töten können.


Um mit ihn zu reden könnte es von Nutzen sein, wenn wir Jussaga und deren Schergen töten (Molochs, Cassida...)


Brandmark Moan könnte meine Keule reparieren


Kabunkel sind kleine Echsen, die Schabanack treiben, zu finden bei den Mongralmans im Schrein der Gosray (Natur, See, Himmel) Ihr Zeichen ist eine aus dem Wasser erhebende Wasserhand, die eine aus Luft greifende Lufthand berührt


Fridolin ist eine Steinfee im Bereich der Molochs


Kain steht am Wasser, sieht aus wie eine Säule mit Maul und laaangen Tentakelarmen (40-50 ft???)


Merkez (Forschender) ist lt Escoban nicht mehr „hier“, Goliath weiß, daß er seine Gestalt verloren hat


Bandwader (Forschender) ist ein Freund von Talep, kann nicht abgereist sein, da seine Festung noch da ist, wo sie immer war und er hat sich nicht von Talep verabschiedet


Calderon (Forschender) ist in verschiene Calderons aufgeteilt. Jeder Teil weiß nur von sich selbst. Tötet man einen, leben die anderen weiter.

(Autor: Avendessora)

23.5.13 15:00


04. Apr - Völlig Verpilzt

weiß nicht mehr...
23.5.13 15:17


29. März - Der eiserne Heinrich

Es stellte sich dann heraus, dass Oberst Heinrich eigentlich ein recht freundlicher Zeitgenosse war und es auch ganz interessant fand, was wir hier unten bisher so getrieben haben. Wir redeten auch eine ganze Weile mit ihm und erfuhren z. B. dass er auf Antrag von Bran-Mag-Morn aus dem Elfenköngreich Ostimanien hierher entsandt wurde, um wieder Ordnung hier rein zu bringen. Er soll diesen Bereich hier unten von allem Bösen befreien. Außerdem ist er ein Schützer der guten Sache und trug ein Symbol der Göttin Shelyn. Er ist also ein durch und durch gutes Wesen… Was durchaus sehr anstrengend sein kann.

Er hat uns dann noch diverse Fragen beantwortet… Kann mich jetzt so direkt nicht mehr an alles erinnern.

Außerdem leben bei ihm so komische fliegende und seltsame Geräusche machende Pfannkuchen, die sich… oh Mann… wie hießen die denn? So ähnlich wie Flummis… Naja, die leben halt da bei ihm. Kommen wohl aus ner anderen Welt und joa… sind ja ganz nett.

Heinrich hat dann auch unsere ganzen Probleme vom letzte Kampf wieder in Ordnung gebracht. Besonders froh waren wir alle darüber, dass Avendesora, Miljing und Braghard wieder „normal“ wurden. Die waren irgendwie sowas wie verblödet oder so… Jedenfalls haben sie alle drei ziemlich genervt.

Dann hat er uns vorgeschlagen, dass er sich bei Bran-Mag-Morn für uns einsetzen kann, bat uns aber auch, ihm bei seinem Ordnungmachen zu helfen. Außerdem fragte er uns, ob wir vielleicht einen seit ca. 500 Jahren irgendwo in einem Gang rumstehenden Typen erlösen und dann mitnehmen könnten. Er wäre von irgendwie dahingeraten und von einem der Alten (wars der Erbauer Kissos oder Talep der Konstrukteur? – hab ich leider vergessen) etwas ausgenutzt worden und jetzt steht er da seit 500 Jahren oder so! Mh… nicht schlecht… dachte ich. Der hat jetzt Spaß wenn er dann erlöst ist und sieht was hier so passiert ist… Aber vielleicht hat er ja interessante Geschichten von früher zu erzählen, die uns vielleicht bei unseren ganzen noch zu erfüllenden Aufgaben helfen könnten.

Außerdem erzählte Heinrich uns was hier noch so sein Unwesen treibt und teilweise auch, wie wir es bekämpfen können. Da ist irgend ein Krabbenwesen, die Spinnen… dann ist da noch so anderes Getiers von Yusaga (die kann scheinbar auch nur Monster herstellen&hellip. Und noch einiges mehr. Wir sollen alles, was uns übern Weg läuft einfach vernichten.

Gut, wir machten uns also auf zum Krabbentier. Das ist wohl das Wesen, was Heinrich am meisten zu schaffen machte in letzter Zeit. Es gab einen heftigen Kampf, aber wir besiegten es glücklicherweise, auch wenn unsere Taktik nicht so die allerbeste war. Das können wir besser.

Dann haben wir diesen 500-Jahre-Mann aufgespürt. Der stand da so rum in seltsamer Haltung. Wir erlösten ihn und er war etwas überrascht, dass aus den gefühlten paar Minuten, die er dachte da zu stehen, 500 Jahr geworden waren. Bißchen verwirrt war er dann natürlich, aber er kam mit uns. Viel wusste er nicht. Nix über Schlüsselzüge und nix sonst. Zumindest nix, was uns weiterhelfen könnte.

Sind dann gemeinsam mit ihm, Faardt heißt er übrigens, zu den Spinnen gegangen. Haben die Spinnennetze erstmal weggebrannt. Ich nicht. Hab mich hinten bereit gemacht. Nach einer Weile kam die Spinne auch. Allerdings war das Vieh tot oder untot oder sonst was und in dem großen Körper waren Millionen kleine Spinnen. Das war wirklich widerlich!

Der große Körper bewegte sich nur, weil die kleinen Spinnen darin waren. Aber als das Monster in uns rannte, verursachte das einen ganz schön heftigen Schaden. Und giftig waren die kleinen Biester. Haben den Braghard direkt mal unter sich begraben und es war ganz knapp bei ihm. Mijing konnte ihn gerade noch retten.

Faardt kann jedenfalls ein bißchen kämpfen… Und ich glaub auch zaubern kann er. Nach einer Weile hatten wir aber auch die gruseligen Viecher geschafft und waren heil froh, dass alle überlebt haben.

Ach…was noch wichtig ist. Wir haben noch so paar Dinge gefunden (hab ich auch wieder vergessen). Und haben das Zeug teilweise identifiziert. Ich hab dann nochmal diesen Totenkopf von dem Elfenkind rausgeholt und den auch nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und unglaublich, aber dann wusste ich plötzlich was das Ding so kann! Wenn ich es öffentlich tragen würde, wäre ich in vielen Dingen besser. Ein richtig tolles Artefakt, aber natürlich auch sehr böse. Jemand wie Ultjar oder auch Samael… Vermutlich auch alle anderen, dürften es nicht tragen, für die wäre das sogar eher schlecht. Ich habs erstmal wieder weggepackt, aber den anderen mal erklärt, was das für ein nützlicher Gegenstand wäre, zumindest solange man noch hier Ordnung machen muß. Aber… sie sind richtig aggressiv geworden und keiner wollte mir erlauben, den Totenkopf vor den Kämpfen an meine Gürtel zu hängen. Ach ja, er fängt auch Zauber ein und man kann sie dann aus ihm heraus gegen den Gegner verwenden. Find ich echt prima und supernützlich… Aber diese Gutwesen! Wollten das einfach nicht, dass ich ihn nutze… Nicht mal solange wir keine Ahnung haben, wie man ihn vernichtet.

Dann sind wir zu Heinrich zurück und dann haben die anderen ihn gefragt, was er zu dem Totenkopf sagt und ob er eine Idee hätte, wie man ihn vernichten kann. Und was tut dieser? Er beschlagnahmt ihn und setzt ihn unter so nen Schutzbann… Oh Mann! Immer diese Intoleranz. Ich find es auch nicht gut, dass dieses arme Elfenkind leiden musste, aber wir hätten das Ding wirklich gut brauchen können. Naja… was solls. Ich bestand allerdings drauf, dass wir dann auch Vater Escoban in die Obhut von Heinrich übergeben. Dies geschah auch. Und dann haben wir uns erstmal wieder heilen und regenieren müssen. Waren doch ein paar harte Kämpfe.

23.5.13 14:55


28. März - Von singenden Leichen, rohem Chaos, wahnsinnige gefaehrten und einem heiligen Oberst

Da Darrow ein seltsames klicken und surren bemerkte welches wohl von dem Metallenen Huehnen ausging blieben wir dem Raum vorsichtshalber fern und suchten erst andere Gaenge ab. Bald kamen wir in eine grosse Halle mit mehreren Ausgaengen, einem jener merkwuerdigen Spiegel und einer Art Eisernes Festungstor im Boden welches ueber Ketten von einer Art erhoehten Wachstation gehoben werden konnte. Ausserdem fiel auf das alle zugaenge des Raumes mittels eines einzigen Hebelzuges mit schweren Eisentoren verschlossen werden konnten – ebenfalls von der Wachstation aus. In der Wachstation gab es auch noch einen Eisernen Schrank welchem Elsbeth sogleich mit ihren geschickten Werkzeugen zuleibe rueckte und alle moeglichen nuetzlichen Dinge eroberte. Wir mussten natuerlich schauen was sich hinter dem Eisernen Tor verbarg – und so uebernahm Avendesora die lange und muehseelige Kurbelei das maechtige tor zu heben. Eine Eiserne Treppe fuehrte in einen breiten gang welcher einige Meter unterhalb der Halle tiefer in den Fels fuehrte. Das ein seltsames brummen und unheimlicher Gesang von dort unten zu kommen schien hielt die Helden nicht auf nach dem rechten zu sehen. Unten angekommen war der gang dunkel und bar – nur eine Tuer und nach einigen Metern eine linie auf dem Boden welche quer ueber den gang lief. In Elfischer Schrift stand dort Chaos – und dahinter war der Gang wie geschmolzen. Aus der Tuer hoerten einige einen heiseren und unheimlichen Gesang – passenderweise stand darauf der satz das der zutritt fuer gute Priester nicht gestattet sei. Hinter der Tuer verbarg sich – durch ein Pentagramm auf dem Boden bewehrt - eine weitere Tuer welche zu etwas wahrlich unsaeglichen fuehrte. Ein runder, hoher Raum enthielt duzende zusammengenaehter Untoter welche grausig kraechzend und unheilig sangen. In der Mitte hing – an Ketten gehalten – ein Entleibter Torso mit bleicher Haut und einer Ledermaske ueber den Augen welcher manchmal schwach zu zucken schien. Ein grausiges schauspiel – aber keine der Kreaturen schien uns zu beachten. Diese schauerlichkeit mussten wir ausmerzen und so warf Braghard einen Feuerball hinein und alle anderen ebenfalls brandaetze. Der unheilige Gesang wurde von schmerzenschreien abgeloest und alsbald war still hinter der von uns zugeworfenen Tuer. Wenigstens eine gute Tat! Jedoch – wir blieben nicht lange alleine. Aus dem Dunkel des ganges vor uns erhob sich ein getoese und ein wahrer Berg aus Tentakeln, Maeulern, Haken, klauen, Augen stuerzte sich auf uns. Das schlimme daran war das es wohl die Gestalt nicht halten konnte – mal waren stacheln auf schwarzer haut, mal waren es Tentakel mit saugnaepfen, mal wie spinnenartige Beine mit Maeulern bewehrt – oder mit schmetterlingsfluegeln. Aber wirklich schrecklich wurde es erst als es Avendesora, Braghardt und Elsbeth traf. Sie verloren wie ihre Form und wurden zu einer zuckenden Masse aus fleisch – gar so als ob ihr Koerper vergessen hatte wie er eigentlich aussehen sollte. Dieser verlust der Form schien auch den Geist anzugreifen – rasend schnell schienen sie dem Wahn anheim zu fallen. Auch als wir die schreckliche Gestalt dank des Zauberstabes aus dem Schlafzimmer endlich erlegt hatten hielt die wirkung des chaotischen einflusses noch an. Zum glueck konnten alle wieder ihre gestalt finden – aber zurechnungsfaehig sind sie alle drei nicht mehr wirklich. Wir muessen noch besser aufpassen. In diesem Komplex fanden wir noch eine geschlossene Zellentuer hinter der ein Drachenaehnliches, fliegendes Wesen mit Tentakeln aus den Schulterblaettern versuchte mit uns zu reden – und augenscheinlich sehr zornig war da es sich oft gegen die Tuer warf. Wir liesen es besser wo es war. Am Ende des ganges fanden wir dann auch die Quelle des Brummens – ein Labor mit einem seltsamen eiserner Schrank. Dieser war mit mehreren Ketten im Raum haengend angebracht und mit einem Vorhaengeschloss gesichert – Elsbeth lies es sich wieder nicht nehmen hinein zu schauen und darin fanden wir eine seltsame bunte wolke welche in der Luft umherzuflackern und wabern zu schien – jedesmal wenn sie an die Waende des Eisenschranken sties summte es und die ketten rasselten. Irgendjemand wusste das dies wohl rohes Chaos sei – und dann beschlossen wir ganz schnell die Tuer zu schliessen, alles so zu lassen wie es war und besser alles hinter uns abzuschliessen. Also hinaus aus dem Komplex und eine schmale Treppe nach oben bis wir in an eine Gankreuzung kamen an der Darrows unglaublich scharfes gehoer wieder etwas hoerte – ein geraeusch wie wenn ein Korken aus einer Flasche gezogen wird und leises pfeifen welches sich zuegig entfernte. Also folgten wir diesem gerausch und kamen an eine Tuer – ueber der Tuer war ein kleines loch wo sich wohl dieses pfeifen hindurch verkrochen hatte. Avendesora fing auch gleich an die Tuer einzureissen und als sie nach mehreren Versuchen druchbrach stolperte sie ueber ein von ihr zerstoerte Barrikaden und vor die Fuesse eines Lammasu – wer haette gedacht das wir eine solche heilige Kreatur in diesen Dunklen Tunneln finden wuerden? Leider war er von unserem recht unhoeflichen Eindringen alles andere als angetan… hatten wir seine verteidigungsanlagen doch zerstoert… ich hoffe jedoch das sich Oberst Heinrich, der Selhur von Ostanien wie er sich vorstellte, besaenftigt werden kann.

Autor: Ultia

23.5.13 14:50


10. März - Hexen

Hexen! Und gleich drei davon! Sie hatten sich in ihrer Hoehle versteckt welche mit allerlei Grauseligkeiten dekoriert war; ein Haufen Leiber, ein ganzer Berg an Armen und Beinen und natuerlich ein Turm an Koepfen! Das Regal mit den Augen welche an ihren Adern aufgehangen waren werde ich so schnell nicht aus meiner Erinnerung loeschen koennen … zum glueck war das nur Illusion – sie versteckten sich in dem Trugbild und warfen einen Magischen Kaefig in den eingang welcher Venla und Samael gefangen hielt, ich rollte mich in den scheusslichen Raum hinein und der rest der Helden war aus dem Raum ausgesperrt. Zum glueck war die Hoehlendecke hoeher als der Kaefig so das die Helden mir zur Hilfe eilen konnten in dem sie ueber den Kaefig kletterten. Obwohl die Hoehle mit allerlei grausligkeiten und Monsterdelikatessen dekoriert war, hatten die drei scheusslichkeiten wahrscheinlich schon laenger nichts mehr zu fressen bekommen! Annuschka, ein fast 3 meter grosses, hageres Biest mit Dolchlangen Klauen stuerzte sich auf Elsbeth und zerriss sie um sie dann in den riesigen schwarzen kessel zu werfen. Selpi, eine abgemagerte Schreckenskreatur mit Blaehbauch konzentrierte sich auf Darrow – der aber ihren Fluechen widerstehen konnte. Und die schlimmste von allen – Margarete – sah zunaechst so aus wie eine ganz normale Frau. Aber dann loeste sich ihr Kopf vom leib und flog – mit ihren ganzen Innereien als grausigen Schweif und Fangzaehnen als schreckliche Waffen, auf Beringol um ihn auszusaugen. Der Kleine war todesmutig und hielt die bestie fest bis Miljingh Phei sie mit einem gleissenden und heiligen Lichtsstrahl erledigen konnte. Todesmutig die zwei kleinen und unglaublich wie sie instinktiv die schwaechen ihres Gegners ausnutzen um uns von der Bestie zu bewahren. Als Margarte als erstes fiel loeste sich die Illusion auf sowie der Kaefig welcher Venla und Samael in schach hiel. Dann waren die zwei anderen kaum noch ein problem. Die Monster hatten jedoch so gut wie nichts bei sich – ein paar seltsame magische Knoechelchen und der Kessel war selbstredent magisch – auch eine unheimliche mit verkrueppelten Tieren verzierte Bluse welche jetzt Elsbeth traegt . Dann gingen wir in die Zimmer welche wohl Margarete bewohnt hatte – und dort wurden wir einiger anderer Dinge fuendig. Die Moenche finden wirklich jedes geheimversteck; eine Geheimtuer welche in einen Raum mit zwei Spiegeln und einem von Spinnweben zugewobenen Fluchttunnel fuehrte. In einer Truhe eine magische Laterne; und im Schreibtisch Tagebuchaufzeichnungen eines Elfen wohl welcher einiges ueber einen Kane zu erzaehlen wusste, und ueber einen Stecken der Flammen, und das die magsiche Laterne von Jussaga als wiedergutmachung geleistet wurde. Und das man durch Kisos Domaene wohl ueberall hin kommen koenne wo man wollte. Wie Beringol darauf kam Salz auf einen Spiegel zu werfen habe ich nicht verstanden – aber wie so oft hatte der gewitzte Gnom recht und der magische Spiegel erwachte zum leben.. nun… seine truebe oberflaeche wurde schillernd wie klares wasser und Braghardt warf seine Keule hinein… sicherlich verfolgte er damit einen hoeheren zweck – aber mir erschloss sich der nicht. Der Fluchttunnel in dem Geheimraum fuehrte an den unterirdischen Fluss und zu einem kleinen boot. Wir jedoch sind auf dem weg die Raetzel Bran Mak Morns zu loesen und so drangen wir tiefer in die verlassenen Tunnel ein. Darrow behielt den ueberblick ueber die gaenge und so kamen wir bald in einen grossen Raum in dem die metallische Statue eines wehrhaften huehnen steht. Links und rechts davon jeweils ein grosser, metallner Torbogen auf einem Podest. Auch ein Portal?! Ueber dem linken prangt auf jeden fall Taleps Symbol; ueber dem Rechten das seltsame Blitzsymbol von Irat… das gleiche das Venla um den Hals traegt…

EP: 785

Autor: Ultia

23.5.13 14:44


23.5.13 14:48


23.5.13 14:30


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