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29. Apr - Hinter eisernen Türen

Nachdem wir die schrecklichen Pilzwesen erschlagen hatten und ihre Bruthöhle gesäubert hatten. Konnten wir uns dem riesigen Eisentor widmen welches mit einem Eisernen Rad verschlossen war. Trotz der Überwucherung durch allerlei Unterweltbotanik lies sich das Tor recht einfach öffnen, und ein widerlicher Gestank schlug uns entgegen. Also, noch viel schlimmerer Gestank als hier schon sowieso in den Höhlen herrscht… irgendwie nach Verwesenden Körpern von an schrecklichen Krankheiten verendeten Tieren …

Der Raum jedoch war unspektakulär – leer bis auf einen Tisch und einige Umhänge an einer Garderobe, ein Gang sowie eine Tür die aus ihm hinaus führen. Dann Geräusche in dem Bereich… und als Samael vermerkte das die Tür von innen nicht geöffnet werden könne, also was auch immer hier verschlossen war wohl absichtlich eingeschlossen wurde, war es schon zu spät! Schreckliche Unholde, mit dem durchscheinenden Fleisch von Quallen und darunter liegenden, dicken, blau pulsierenden Venen, stürzten auf uns. Sie schwangen grausige, seltsam anmutende jedoch sehr effektive Waffen und ihre Körper waren in mit Goldmedallien geschmückten Lederriemen gehüllt. Ihre Fratzen konnten wir durch diese Ledergürtel glücklicherweise ebenfalls nur teilweise sehen – aber ihre großen Reißzähne und ihre langen, derben Zungen waren schlimm genug. Wahrhaftig Höllische Kreaturen diese Unholde, und sie riefen dass das Tor offen sei und der Sendbote des Niedergangs frei gelassen werden sollte um die Pestilenz über die Welt zu bringen.

Und dann erschien er auch schon – ein grausiges Geschöpf! Groß wie ein Oger aber ein ausgemergelter, von schwärenden Wunden übersäter Leib in dem die Maden hausen und auf dem die Leichenfliegen krabbeln. Der vom Verwesungsgas aufgedunsene Wanst verströmte einen dichten, uns einhüllenden Pesthauch und an den Schultern traten die glanzlos befiederten Flügel eines Leichenfleddernden Vogels hervor. In seinen langen, krallenbewehrten Händen trug er einen Bogen aus Leichenteilen und zwischen seinen Schwingenbewehrten Schultern Saß der Schädel eines schon lange verendeten, und von einer unheiligen Sonne Ausgebleichten Pferdes. Seinem boshaften Geist beugte sich der Pesthauch und verdichtete sich zu infizierenden Pfeilen, welche er mit todbringender Genauigkeit und Geschwindigkeit auf die Abenteurer abfeuerte. Doch damit nicht genug – auch hob er die Schwingen und ein ganzer Schwarm an aufgedunsenen, mit scharfen Flügeln bewehrte Aasfliegen umtosten uns und schnitten uns das Fleisch vom Leib. Zudem konnten die Waffen der Abenteurer dem Monster nichts anhaben; und selbst ich kam erst dann durch seine unheilig feste Haut, als ich alle heiligen Kräfte anrief welche ich aufbieten kann. Ein schrecklicher Kampf… ich konnte mir nicht erlauben zu zweifeln, aber ich muss einräumen das es ein knapper Sieg war! Braghardt nutze den mächtigen Zauberstab welchen wir fanden um die Geschosse zu wirken welche unfehlbar den Feind treffen; Venla hieb und Schnitt, Samaels und Darrows feste Fäuste vermochten nichts auszurichten auch wenn sie schrecklich inmitten der anderen Unholde wüteten aber sogar die todbringenden Pfeile von Fahrdt blieben nahezu wirkungslos gegen diesen Dämon. Als der Pestbote bemerkte das nur meine Waffe und die Magischen Geschosse von Braghardt ihm gefährlich werden konnten versuchte er mich mit einem mächtigen Todeszauber direkt auszuschalten… was ihm auch beinah gelang. Nur meiner zähen natur verdanke ich dass ich nicht sofort starb – aber an ein Weiterkämpfen war nicht wirklich zu denken. Dem Tod nahe verlieh ich Venla’s Klinge die Fähigkeit sein Fleisch zu schneiden und in der tat… kurz bevor der Pestbote sich auf seinen unheiligen schwingen in die weiten Höhlen absetzen konnte, erschlug ihn Venla mit ihrem todbringenden Ranseur. Welch ein epischer Kampf… ich bin so froh solch tapfere Recken um mich zu wissen denn dieses Monster frei in der Welt wäre wahrlich ein schlimmes Schicksal für alles was lebt.

Nachdem wir unsere übelsten Verletzungen versorgt hatten, einige der wirklich schlimmen Krankheiten konnten wir natürlich nicht direkt versorgen, machten wir uns auf den Komplex zu erkunden. Dies scheint ein Tempel von der bösen Urgatoa zu sein; der Herrin über Pestilenz, Untote Bösartigkeiten und Gier zu sein. Labore welche wohl der Zucht neuer todbringender Erreger dienten lagen hier sowie ein Tempel mit einem prachtvollen Wandteppich welcher sie umgeben von ihren Dienern zeigt. Wie auch schon das Bildnis von Bran Mak Morn, die ganze Rückwand eines großen Raumes zierend, verbarg der Teppich einen Geheimgang welcher in einen Verborgenen Raum mit einigen Waffen und Rüstungen führte sowie zu einer eisernen Wendeltreppe in einen Schacht nach oben. Oben war eine verschlossene eiserne Luke und Darrow war sich sicher dahinter Bewegungen zu hören… also ließen wir ab davon und kehrten diesem verderbten Komplex den Rücken.

Wir erforschten die verworrenen natürlichen Höhlen weiter und fanden verfallene Werkzeuge und eingestürzte Tunnel welche auf einen lang eingestellten Betrieb als Silbermine hinwiesen. Auch einen Schrein zu Ehren Torags fanden wir welcher wunderschön in einer stillen, natürlichen Höhle errichtet war in welcher die Silberflöze wie schimmernde Marmorierungen zutage traten. Jedoch kehrten wir auch diesem den Rücken und alsbald warf der schein unserer Leuchten lange Schatten aus den verwirrenden Tunneln in eine riesige Kaverne… dummerweise hatten die hiesigen Bewohner sich wohl eher auf feindlichen Besuch eingestellt da Venla und Darrow, ob ihrer Dunkelsicht immer vorweg gehend, eine Simple aber gefährliche Schwingende Baumstamm falle auslösten…

(Autor: Ultia)


...da schwang dieser riesige stachelbespickte Pilzstamm auf Darrow und Venla zu und mir blieb die Luft weg, gleich...gleich...werden sie getroffen.

Ich weiß nicht genau, was dann geschah. Ich vermute, daß Darrow wieder einen von seinen Kipunkten ausgab um das Unheil abzuwehren, denn der Pilzstamm stand am ausgestreckten Arm von Darrow still. Ich glaub ich hab Venla noch nie so überrascht glücklich gesehen.


Wo eine so miese Falle ist, geht es bestimmt nicht besser weiter. Linke Hand sahen wir im Lichtschein eine zusammen getragene Barriere und ein Stück weiter ein crudes Tor. Angriff ging es mir durch den Kopf und Ultia schien meiner Meinung zu sein: Wenn wir da durch wollen sollten wir es direkt machen.

Also schlug ich auf das Tor ein, ebenso Venla und Ultia. Ein Horn erschallte und wir wurden von innen mit Flammentöpfen beworfen. Unsere Mönche erkletterten die Barriere und Samael öffnete uns von innen das ach so crude und doch seht standhafte Tor. Die Wesen die sich uns entgegen warfen waren-häßlich. Humanoide Wesen aus 3 oder 4 verschienen Arten von Tieren, Humanoiden...stellt euch ein Wolfsbein und ein Ziegenbein vor, welche aus einem Zwergenleib wachsen, daran ein Hummer- und ein Orkarm. Der Kopf ist eine Mischung aus Ziege und Ork. Jedes dieser Wesen schien keinerlei Ähnlichkeit mit dem Wesen neben sich zu haben. Jedes war so Individuell wie ein Teil einer zerbrochenen Vase. Mit knurren und fauchen, blöcken und schnaufen, mit Keulen und Krallen gingen 14 dieser Wesen auf uns los. Als sich der Kampf langsam zu unseren Gunsten abzeichnete schossen 3 Flatterdinger von oben auf uns herab. Sie hatten 2 Arme und konnten mit ihren Krummsäbeln gut umgehen. Sie flogen auf Adlerschwingen und hatten den Hinterleib einer Raubkatze und den Oberkörper einer Frau. Zumindest verstanden wir ihre Worte.

„Ihr habt die Mongralmans getötet“ riefen sie auf zwergisch.

„Welche Mongralmans?“ rief ich zurück. „Hab noch nie von denen gehört.“

Mit der letzten Kraft unserer Arme erschlugen wir die Flatterdinger, gerade rechtzeitig um zu bemerken, daß in der Ferne sich weitere dieser häßlichen Wesen zusammenrotteten, aber!!! es waren auch kleine dabei, also ein Lichtblick-vielleicht. Wie genau wir es schafften, daß zumindest einer dieser Wesen gebrochen zwergisch mit uns sprach, ist mir in meinem Kampfrausch entfallen. Aber ich konnte ihn verstehen und jetzt wissen wir auch, wer die Mongralmans sind, nämlich diese Wesen. Übrig sind nur ein paar Alte, Frauen und Kinder. Das Tör hat ganz schön gelitten und sollte sie gegen die Morlochs schützen. Die Flatterdinger waren Mapheths, freiheitsliebende Wesen, die die Schwachen beschützen, laut Ultia, die sah nicht so glücklich aus.

Nicht so toll gelaufen, ja. Aber bisher haben wir keinen netten hier unten getroffen. Den Heinrich haben wir nur nicht angegriffen, weil der so groß und gefährlich wirkte und uns gleich anbrüllte, was uns denn einfiele so da reinzuplatzen. Vielleicht sollte ich mich mehr an meine gute Kinderstube zurück erinnern, aber hier unten ist es teilweise echt nicht einfach: Hexen, Caosviecher, verlaufenen Leichen, Spinnen. Damit kann man nicht reden.


Wir zogen uns nach einiger Diskusion (Rückzug von den Mongralmans oder bleiben bei den Mongralmans) in den Gang vorm Toraktempel zurück. Samael entdeckte da eine Geheimtür, die wir nach einer Rast wahrscheinlich näher in Augenschein nehmen werden.

In der Nacht blieb alles soweit ruhig, nur haben wir Trommelschlag vor und hinter uns, die Morlochs sind ganz in der Nähe. Wenn es blöd lief, haben sie die Mongralmans überrannt. Ich hoffe auf des Beste, aber wir wagen uns jetzt in den Geheimgang vor.


Wir folgen den Geheimgang und treffen auf Gänge und auf Türen, alles so wir bisher auch. In einem Gang rennt eine humanoide Widderkreatur aus uns los und bleibt an der Wand mit einem seiner Widderhörner hängen. Ein zweiter kommt hinzu und ruft über Portale 2 dieser Kreaturen und wiederum einer von denen ruft selbst auch noch 2 herbei. Da standen wir nun 6 Widdern gegenüber und erwehrten uns unserer Haut. Bevor der letzte viel rief er: „Brüder hier gibt es Seelen.“ Unangenehmer Weise verschwanden die Körper, nachdem sie tot waren und ließen nur ihre Hellebarden zurück. Hinter einer Tür vernahmen wir schnauben, wie von diesen Widdern, diese öffneten wir erst mal nicht und fanden hinter anderen Türen eine Werkstatt und Schlafzimmer. Alles heruntergekommen, alt, unbrauchbar.

Später fanden wir einen schön bemalten Gang, der uns zu einem Gong führte. Wir mußten Milching Fey davon abhalten den Gong zu schlagen. Und eine solide große Holztür, mit einem Sichtschlitz drin. Da wir ja aus unseren Fehlern lernen erlaubten wir Milching Fey den Gong zu schlangen, was sie auch mit ihren Kopf tat. Warum sie den Kopf nahm, kann ich nicht sagen, aber es reichte.

Hinter der Tür trafen wir auf einen 3,5m großen Mann mit viiiiel Charisma. Ja seine Beine sind recht ansehnlich und wir brauchen ein Tuch, um Milching den Mund hin und wieder abzuwischen, der vor Staunen und Bewunderung offen steht und ihr wisst, sie hat eine sehr großen Mund, da kommt viel...ähm zurück zu Goliath. Ja wir haben ihn gefunden. Er ist sehr nett und kennt Glenkilli. Er ist schon lange nicht mehr oben gewesen und ist, wie soll es anders sein, auch einer vom Alten Volk, aber kein Forschender. Ich fasse unsere Informationen hier zusammen:


Bandmark Moan besitzt 2 große mag. Dinge: 1.Almanach der Erinnerung und der Stab der Seelen. Beides wird er nicht einfach so herausgeben. Wir müssen mit ihm kämpfen. Wir können seinen Körper schwächen, werden ihn aber nie töten können.


Um mit ihn zu reden könnte es von Nutzen sein, wenn wir Jussaga und deren Schergen töten (Molochs, Cassida...)


Brandmark Moan könnte meine Keule reparieren


Kabunkel sind kleine Echsen, die Schabanack treiben, zu finden bei den Mongralmans im Schrein der Gosray (Natur, See, Himmel) Ihr Zeichen ist eine aus dem Wasser erhebende Wasserhand, die eine aus Luft greifende Lufthand berührt


Fridolin ist eine Steinfee im Bereich der Molochs


Kain steht am Wasser, sieht aus wie eine Säule mit Maul und laaangen Tentakelarmen (40-50 ft???)


Merkez (Forschender) ist lt Escoban nicht mehr „hier“, Goliath weiß, daß er seine Gestalt verloren hat


Bandwader (Forschender) ist ein Freund von Talep, kann nicht abgereist sein, da seine Festung noch da ist, wo sie immer war und er hat sich nicht von Talep verabschiedet


Calderon (Forschender) ist in verschiene Calderons aufgeteilt. Jeder Teil weiß nur von sich selbst. Tötet man einen, leben die anderen weiter.

(Autor: Avendessora)

23.5.13 15:00
 
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