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28. März - Von singenden Leichen, rohem Chaos, wahnsinnige gefaehrten und einem heiligen Oberst

Da Darrow ein seltsames klicken und surren bemerkte welches wohl von dem Metallenen Huehnen ausging blieben wir dem Raum vorsichtshalber fern und suchten erst andere Gaenge ab. Bald kamen wir in eine grosse Halle mit mehreren Ausgaengen, einem jener merkwuerdigen Spiegel und einer Art Eisernes Festungstor im Boden welches ueber Ketten von einer Art erhoehten Wachstation gehoben werden konnte. Ausserdem fiel auf das alle zugaenge des Raumes mittels eines einzigen Hebelzuges mit schweren Eisentoren verschlossen werden konnten – ebenfalls von der Wachstation aus. In der Wachstation gab es auch noch einen Eisernen Schrank welchem Elsbeth sogleich mit ihren geschickten Werkzeugen zuleibe rueckte und alle moeglichen nuetzlichen Dinge eroberte. Wir mussten natuerlich schauen was sich hinter dem Eisernen Tor verbarg – und so uebernahm Avendesora die lange und muehseelige Kurbelei das maechtige tor zu heben. Eine Eiserne Treppe fuehrte in einen breiten gang welcher einige Meter unterhalb der Halle tiefer in den Fels fuehrte. Das ein seltsames brummen und unheimlicher Gesang von dort unten zu kommen schien hielt die Helden nicht auf nach dem rechten zu sehen. Unten angekommen war der gang dunkel und bar – nur eine Tuer und nach einigen Metern eine linie auf dem Boden welche quer ueber den gang lief. In Elfischer Schrift stand dort Chaos – und dahinter war der Gang wie geschmolzen. Aus der Tuer hoerten einige einen heiseren und unheimlichen Gesang – passenderweise stand darauf der satz das der zutritt fuer gute Priester nicht gestattet sei. Hinter der Tuer verbarg sich – durch ein Pentagramm auf dem Boden bewehrt - eine weitere Tuer welche zu etwas wahrlich unsaeglichen fuehrte. Ein runder, hoher Raum enthielt duzende zusammengenaehter Untoter welche grausig kraechzend und unheilig sangen. In der Mitte hing – an Ketten gehalten – ein Entleibter Torso mit bleicher Haut und einer Ledermaske ueber den Augen welcher manchmal schwach zu zucken schien. Ein grausiges schauspiel – aber keine der Kreaturen schien uns zu beachten. Diese schauerlichkeit mussten wir ausmerzen und so warf Braghard einen Feuerball hinein und alle anderen ebenfalls brandaetze. Der unheilige Gesang wurde von schmerzenschreien abgeloest und alsbald war still hinter der von uns zugeworfenen Tuer. Wenigstens eine gute Tat! Jedoch – wir blieben nicht lange alleine. Aus dem Dunkel des ganges vor uns erhob sich ein getoese und ein wahrer Berg aus Tentakeln, Maeulern, Haken, klauen, Augen stuerzte sich auf uns. Das schlimme daran war das es wohl die Gestalt nicht halten konnte – mal waren stacheln auf schwarzer haut, mal waren es Tentakel mit saugnaepfen, mal wie spinnenartige Beine mit Maeulern bewehrt – oder mit schmetterlingsfluegeln. Aber wirklich schrecklich wurde es erst als es Avendesora, Braghardt und Elsbeth traf. Sie verloren wie ihre Form und wurden zu einer zuckenden Masse aus fleisch – gar so als ob ihr Koerper vergessen hatte wie er eigentlich aussehen sollte. Dieser verlust der Form schien auch den Geist anzugreifen – rasend schnell schienen sie dem Wahn anheim zu fallen. Auch als wir die schreckliche Gestalt dank des Zauberstabes aus dem Schlafzimmer endlich erlegt hatten hielt die wirkung des chaotischen einflusses noch an. Zum glueck konnten alle wieder ihre gestalt finden – aber zurechnungsfaehig sind sie alle drei nicht mehr wirklich. Wir muessen noch besser aufpassen. In diesem Komplex fanden wir noch eine geschlossene Zellentuer hinter der ein Drachenaehnliches, fliegendes Wesen mit Tentakeln aus den Schulterblaettern versuchte mit uns zu reden – und augenscheinlich sehr zornig war da es sich oft gegen die Tuer warf. Wir liesen es besser wo es war. Am Ende des ganges fanden wir dann auch die Quelle des Brummens – ein Labor mit einem seltsamen eiserner Schrank. Dieser war mit mehreren Ketten im Raum haengend angebracht und mit einem Vorhaengeschloss gesichert – Elsbeth lies es sich wieder nicht nehmen hinein zu schauen und darin fanden wir eine seltsame bunte wolke welche in der Luft umherzuflackern und wabern zu schien – jedesmal wenn sie an die Waende des Eisenschranken sties summte es und die ketten rasselten. Irgendjemand wusste das dies wohl rohes Chaos sei – und dann beschlossen wir ganz schnell die Tuer zu schliessen, alles so zu lassen wie es war und besser alles hinter uns abzuschliessen. Also hinaus aus dem Komplex und eine schmale Treppe nach oben bis wir in an eine Gankreuzung kamen an der Darrows unglaublich scharfes gehoer wieder etwas hoerte – ein geraeusch wie wenn ein Korken aus einer Flasche gezogen wird und leises pfeifen welches sich zuegig entfernte. Also folgten wir diesem gerausch und kamen an eine Tuer – ueber der Tuer war ein kleines loch wo sich wohl dieses pfeifen hindurch verkrochen hatte. Avendesora fing auch gleich an die Tuer einzureissen und als sie nach mehreren Versuchen druchbrach stolperte sie ueber ein von ihr zerstoerte Barrikaden und vor die Fuesse eines Lammasu – wer haette gedacht das wir eine solche heilige Kreatur in diesen Dunklen Tunneln finden wuerden? Leider war er von unserem recht unhoeflichen Eindringen alles andere als angetan… hatten wir seine verteidigungsanlagen doch zerstoert… ich hoffe jedoch das sich Oberst Heinrich, der Selhur von Ostanien wie er sich vorstellte, besaenftigt werden kann.

Autor: Ultia

23.5.13 14:50
 
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